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<title>Fließgewässer</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Fließgewässer</span></h1>
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<p><b>Fließgewässer</b> ist in der <a href="Hydrologie" title="Hydrologie">Hydrologie</a> ein Sammelbegriff für alle oberirdisch fließenden <a href="Gew%C3%A4sser" title="Gewässer">Gewässer</a> und bezeichnet einen <b>Wasserlauf</b> des Binnenlandes mit ständig oder zeitweilig fließendem <a href="Wasser" title="Wasser">Wasser</a>. Fließgewässer sind <a href="Oberfl%C3%A4chengew%C3%A4sser" title="Oberflächengewässer">Oberflächengewässer</a>. Unterirdisch bewegtes (fließendes) <a href="Grundwasser" title="Grundwasser">Grundwasser</a> ist kein Fließgewässer. Im Untergrund verlaufende oder in <a href="Ponor" title="Ponor">Ponoren</a> im Untergrund verschwindende Höhlenflüsse (<a href="Karstgew%C3%A4sser" class="mw-redirect" title="Karstgewässer">Karstgewässer</a>) sind in der Zuordnung unklar, sie werden aber meist zu den Fließgewässern gerechnet.
</p><p>In der Regel transportieren Fließgewässer das Wasser aus ihrem <a href="Einzugsgebiet" title="Einzugsgebiet">Einzugsgebiet</a> gemäß der <a href="Schwerkraft" class="mw-redirect" title="Schwerkraft">Schwerkraft</a> bis zu ihrer <a href="M%C3%BCndung_(Gew%C3%A4sser)" title="Mündung (Gewässer)">Mündung</a> in ein übergeordnetes Fließgewässer, einen See oder ein Meer. Im Gegensatz zu Fließgewässern enthalten <a href="Stillgew%C3%A4sser" title="Stillgewässer">Stillgewässer</a> stehendes Wasser oder Wasser, das nur sehr langsam abfließt. Ein <a href="Wassergraben" title="Wassergraben">Wassergraben</a> kann entweder ein Fließgewässer oder ein Stillgewässer sein.
</p>

<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Entstehung">Entstehung</h2></div>
<p>Natürliche Fließgewässer können durch direkten, oberflächlichen oder oberflächennahen <a href="Abfluss" title="Abfluss">Abfluss</a> von Niederschlagswasser, dem Gefälle folgend, entstehen. Zumindest in <a href="Humides_Klima" title="Humides Klima">humiden</a> und <a href="Semihumides_Klima" class="mw-redirect" title="Semihumides Klima">semihumiden</a> Gebieten versickert das Niederschlagswasser aber regelmäßig überwiegend vorher im Boden und bildet Grundwasser-Horizonte, deren Abfluss als <a href="Quelle" title="Quelle">Quellen</a> zutage tritt. Der Abfluss wird dadurch verstetigt. Natürliche Fließgewässer sind, von Ausnahmefällen abgesehen, dann auf ganzer Länge natürlicher Grundwasser-<a href="Vorfluter" class="mw-redirect" title="Vorfluter">Vorfluter</a>; das bedeutet, dass auch abseits definierter Quellen auf ganzer Länge seitlich Grundwasser dem Gewässer zuströmen kann.
</p><p>Seltener entstehen Fließgewässer durch den abfließenden Wasserüberschuss von <a href="See" title="See">Seen</a> und <a href="Moor" title="Moor">Mooren</a> oder das Schmelzwasser von <a href="Gletscher" title="Gletscher">Gletschern</a>. Dadurch gebildete Fließgewässer weisen einen eigenen Charakter mit Besonderheiten von Gewässerchemie, Abflussdynamik und Lebensgemeinschaft auf.<sup id="cite_ref-Schönborn_1-0" class="reference"><a href="#cite_note-Schönborn-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Kategorien_von_Fließgewässern"><span id="Kategorien_von_Flie.C3.9Fgew.C3.A4ssern"></span>Kategorien von Fließgewässern</h2></div>

<div style="clear:both;"></div>




<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Einteilung_nach_Größe_und_weiteren_Kriterien"><span id="Einteilung_nach_Gr.C3.B6.C3.9Fe_und_weiteren_Kriterien"></span>Einteilung nach Größe und weiteren Kriterien</h3></div>
<p>Allgemeinsprachlich werden bei natürlichen Fließgewässern vier Größenordnungen unterschieden: <a href="Rinnsal" title="Rinnsal">Rinnsal</a>, <a href="Bach" title="Bach">Bach</a>, <a href="Fluss" title="Fluss">Fluss</a> und <a href="Strom_(Gew%C3%A4sser)" class="mw-redirect" title="Strom (Gewässer)">Strom</a>. Dialektal gibt es zusätzlich den Begriff <i><a href="Ache" title="Ache">Ache</a></i>, <i>Aue</i>, <i>Au</i>, <i><a href="Liste_der_Gew%C3%A4sser_namens_Aa" title="Liste der Gewässer namens Aa">Aa</a></i> (verwandt mit <span style="font-style:normal;font-weight:normal"><a href="Latein" title="Latein">lateinisch</a></span> <span lang="la-Latn" style="font-style:italic">aqua</span> für <a href="Wasser" title="Wasser">Wasser</a>), der eine Größenordnung zwischen Bach und Fluss bezeichnet.<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>In der Fachsprache wird der Begriff <i>Rinnsal</i> nur selten verwendet. Bei der Betrachtung der verschiedenen Abschnitte von Flüssen von der Quelle bis zur Mündung (<a href="#Einteilung_von_Flüssen_in_Abschnitte">siehe unten</a>) werden in der Regel nur die Bezeichnungen <i>Bach</i>, <i>Fluss</i> und gegebenenfalls <i>Strom</i> angewendet. So wird etwa der Mittel- und Unterlauf der <a href="Weser" title="Weser">Weser</a> als Strom eingestuft, ihre Quellflüsse <a href="Werra" title="Werra">Werra</a> und <a href="Fulda_(Fluss)" title="Fulda (Fluss)">Fulda</a> jeweils als Fluss und die Quellverläufe von beiden als Bäche.
</p><p>Die Zuordnung von Fließgewässern zu den Kategorien <i>Bach</i>, <i>Fluss</i> und <i>Strom</i> richtet sich vage nach den Größen Breite, Länge (Fließstrecke), Einzugsgebiet und <a href="Abfluss" title="Abfluss">Abfluss</a>, die jedoch nicht eindeutig festgelegt sind. Kriterien wie zum Beispiel die <a href="Schiffbarkeit" title="Schiffbarkeit">Schiffbarkeit</a> (Tiefe) und historische Aspekte spielen ebenfalls eine Rolle.
</p><p>Zur Definition von <i>Strom</i> wird oft, der <a href="DIN-Norm" title="DIN-Norm">DIN-Norm</a> 4049 folgend, das Mündungsgewässer herangezogen. Dieser Begriffsbestimmung gemäß wäre ein Strom ein Fließgewässer, das ins Meer mündet. Danach wäre die in die Nordsee mündende <a href="Ems" title="Ems">Ems</a> ein Strom, die deutlich mehr Wasser führenden <a href="Donau" title="Donau">Donau</a>-Nebenflüsse <a href="Inn" title="Inn">Inn</a> und <a href="Thei%C3%9F" title="Theiß">Theiß</a> jedoch nicht.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Fließgewässerordnungen"><span id="Flie.C3.9Fgew.C3.A4sserordnungen"></span>Fließgewässerordnungen</h3></div>
<p>Ein weit verbreitetes fachsprachliches System zur Klassifizierung von Fließgewässern nach Größe ist die <a href="Flussordnungszahl" title="Flussordnungszahl">Flussordnungszahl</a>.<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> In diesem System bilden die kleinsten Fließgewässer (in der Regel Quellabflüsse) die erste Ordnung. Vereinigen sich zwei Gewässer erster Ordnung, entsteht ein Fließgewässer zweiter Ordnung. Mit der Einmündung eines weiteren Gewässers zweiter Ordnung wird ein Gewässer dritter Ordnung erreicht usw. Zu beachten ist dabei, dass die Einmündung kleinerer Fließgewässer in ein Gewässer höherer Ordnung deren Ordnung nicht erhöht.
Verwirrenderweise ist von den so definierten Fließgewässerordnungen eine weitere Einteilung von Fließgewässern erster, zweiter, manchmal auch dritter Ordnung zu unterscheiden, die sich aus der deutschen Gesetzgebung ergibt; diese hat mit den Flussordnungszahlen nichts zu tun. Dabei geht es im Wesentlichen darum, wer die Verpflichtung zur Gewässerunterhaltung hat. Vergleiche dazu <a href="Ordnung_(Gew%C3%A4sser)" title="Ordnung (Gewässer)">Ordnung (Gewässer)</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Fließgewässertypen"><span id="Flie.C3.9Fgew.C3.A4ssertypen"></span>Fließgewässertypen</h3></div>
<div class="hauptartikel" role="navigation"><span class="hauptartikel-pfeil" title="siehe" aria-hidden="true" role="presentation">→&nbsp;</span><i><span class="hauptartikel-text">Hauptartikel</span>: <a href="Flie%C3%9Fgew%C3%A4ssertyp" class="mw-redirect" title="Fließgewässertyp">Fließgewässertyp</a></i></div>
<p>Heute werden in Deutschland insgesamt fünfundzwanzig Fließgewässertypen unterschieden. Wichtige Parameter hierbei sind neben der Größe der Gewässer und dem Gefälle (vgl. <a href="Flussl%C3%A4ngsprofil" title="Flusslängsprofil">Flusslängsprofil</a>) auch die Ökoregion (z.&nbsp;B. Alpen, <a href="Mittelgebirge" title="Mittelgebirge">Mittelgebirge</a>, Norddeutsches Tiefland), die Höhenlage und die Geologie des Einzugsgebiets (karbonatisch oder silikatisch).<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einteilung_von_Flüssen_in_Abschnitte"><span id="Einteilung_von_Fl.C3.BCssen_in_Abschnitte"></span>Einteilung von Flüssen in Abschnitte</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Oberlauf,_Mittellauf,_Unterlauf"><span id="Oberlauf.2C_Mittellauf.2C_Unterlauf"></span>Oberlauf, Mittellauf, Unterlauf</h3></div>
<div class="hauptartikel" role="navigation"><span class="hauptartikel-pfeil" title="siehe" aria-hidden="true" role="presentation">→&nbsp;</span><i><span class="hauptartikel-text">Hauptartikel</span>: <a href="Flussl%C3%A4ngsprofil" title="Flusslängsprofil">Flusslängsprofil</a></i></div>
<p>Die Einteilung von Flüssen in die Abschnitte <i>Oberlauf</i>, <i>Mittellauf</i> und <i>Unterlauf</i> richtet sich vor allem nach dem Gefälle, das im Oberlauf am größten ist und im Unterlauf am geringsten.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Längszonierung_nach_Fischregionen"><span id="L.C3.A4ngszonierung_nach_Fischregionen"></span>Längszonierung nach Fischregionen</h3></div>
<p>Zusätzlich, und ergänzend zur hydrologischen Klassifizierung, werden Gewässer nach ihrer Lebensgemeinschaft (Fachausdruck: <a href="Bioz%C3%B6nose" title="Biozönose">Biozönose</a>) in Zonen eingeteilt. Das älteste gebräuchliche System teilt diese nach sogenannten Leitfischen in <a href="Fischregion" title="Fischregion">Fischregionen</a> ein. Dabei unterscheidet man, von der Quelle an: <a href="Bachforelle" title="Bachforelle">Forellen</a>-, <a href="Europ%C3%A4ische_%C3%84sche" title="Europäische Äsche">Äschen</a>-, <a href="Barbe" title="Barbe">Barben</a>-, <a href="Brachse" title="Brachse">Brachsen</a>- (oder Blei-) und <a href="Flunder" title="Flunder">Flunder</a>-Region.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Limnologische_Längszonierung"><span id="Limnologische_L.C3.A4ngszonierung"></span>Limnologische Längszonierung</h3></div>
<p>In der <a href="Limnologie" title="Limnologie">Limnologie</a> werden Fließgewässer im <a href="Flussl%C3%A4ngsprofil" title="Flusslängsprofil">Flusslängsprofil</a> in das <a href="Krenal" title="Krenal">Krenal</a> (Quellregion), das <a href="Rhithral" title="Rhithral">Rhithral</a> (Bachregion) und das <a href="Potamal" title="Potamal">Potamal</a> (Flussregion) aufgeteilt.<sup id="cite_ref-Schönborn_1-1" class="reference"><a href="#cite_note-Schönborn-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Dabei entspricht das Rhithral grob in etwa der Forellenregion, das Potamal den anderen Fischregionen (im Krenal leben keine Fische). Diese Zonierung geht auf den Limnologen <a href="Joachim_Illies" title="Joachim Illies">Joachim Illies</a> zurück,<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> sie wird bis heute angewandt und verfeinert.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Fließgewässersysteme"><span id="Flie.C3.9Fgew.C3.A4ssersysteme"></span>Fließgewässersysteme</h2></div>
<p>Fließgewässer werden zu Fließgewässersystemen geordnet, die jeweils nach dem größten Fluss bzw. Strom benannt werden, in den die anderen einmünden. Diese werden durch <a href="Gew%C3%A4sserkennzahl_(Deutschland)" title="Gewässerkennzahl (Deutschland)">Fließgewässerkennziffern</a>, die jeweils alle Informationen über die Mündungsgewässer in sich tragen, hierarchisch geordnet. Die Benennung folgt nicht ausschließlich hydrologischen, sondern auch z.&nbsp;T. historischen Einteilungen. Hiernach wird z.&nbsp;B. die <a href="Eder" title="Eder">Eder</a> als Nebenfluss der <a href="Fulda_(Fluss)" title="Fulda (Fluss)">Fulda</a> geführt und der <a href="Inn" title="Inn">Inn</a> als Nebenfluss der <a href="Donau" title="Donau">Donau</a>, obwohl es sich je um einen gleichberechtigten Zusammenfluss handelt. Die <a href="Regnitz" title="Regnitz">Regnitz</a> wird gar als Nebenfluss des <a href="Main" title="Main">Mains</a> eingeordnet, obwohl sie bei ihrer Mündung deutlich mehr Wasser führt als der Main selbst. Dieses ist der historischen Namensgebung geschuldet.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Ökologischer_Zustand"><span id=".C3.96kologischer_Zustand"></span>Ökologischer Zustand</h2></div>
<p>In der <a href="Europ%C3%A4ische_Union" title="Europäische Union">Europäischen Union</a> (EU) wird der <a href="%C3%96kologie" title="Ökologie">ökologische</a> <a href="Richtlinie_2000/60/EG_(Wasserrahmenrichtlinie)#„Guter_Zustand“" title="Richtlinie 2000/60/EG (Wasserrahmenrichtlinie)">Zustand von Fließ- bzw. Oberflächengewässern</a> (wie von <a href="Grundwasser" title="Grundwasser">Grundwasser</a>) nach der <i><a href="Richtlinie_2000/60/EG_(Wasserrahmenrichtlinie)" title="Richtlinie 2000/60/EG (Wasserrahmenrichtlinie)">Richtlinie 2000/60/EG</a></i> (EU-Wasserrahmenrichtlinie, WRRL) nach verschiedenen Kriterien analysiert und nach fünf Graden eingeteilt: „sehr gut“, „gut“, „mäßig“, „unbefriedigend“, „schlecht“.<sup id="cite_ref-bmnt.gv.at_Wasser_Umweltziele_6-0" class="reference"><a href="#cite_note-bmnt.gv.at_Wasser_Umweltziele-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-umweltbundesamt.de_Sibylle_Wilke_7-0" class="reference"><a href="#cite_note-umweltbundesamt.de_Sibylle_Wilke-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Nach einer Anfang April 2018 veröffentlichten Antwort der <a href="Bundesregierung_(Deutschland)" title="Bundesregierung (Deutschland)">deutschen Bundesregierung</a> auf eine <a href="Parlamentarische_Anfrage" title="Parlamentarische Anfrage">parlamentarische Anfrage</a> von <a href="B%C3%BCndnis_90/Die_Gr%C3%BCnen" title="Bündnis 90/Die Grünen">Bündnis 90/Die Grünen</a> seien die meisten deutschen Flüsse und Bäche in einem ökologisch schlechten Zustand: In 93&nbsp;% lebten nicht mehr die eigentlich dort vorzufindenden <a href="Lebensgemeinschaft_(Biologie)" class="mw-redirect" title="Lebensgemeinschaft (Biologie)">Gemeinschaften aus Fischen, Pflanzen und Kleintieren</a>, 79&nbsp;% seien durch menschlichen Ausbau „in ihrer Struktur deutlich bis vollständig verändert.“ Lediglich 6,6&nbsp;% der bewerteten Fließgewässerabschnitte seien nach den EU-Kriterien in „gutem“, 0,1&nbsp;% in „sehr gutem“ Zustand. Gewässer und <a href="Flussaue" title="Flussaue">Flussauen</a> gehörten in Deutschland lt. <a href="Umweltbundesamt_(Deutschland)" title="Umweltbundesamt (Deutschland)">Umweltbundesamt</a> weiter zu den <a href="Rote_Liste_gef%C3%A4hrdeter_Arten" title="Rote Liste gefährdeter Arten">bedrohten</a> <a href="Biotop" title="Biotop">Lebensräumen</a>. Als häufigste Gründe für einen mäßigen, unbefriedigenden oder schlechten Zustand der untersuchten Gewässer werden <a href="Landwirtschaft" title="Landwirtschaft">landwirtschaftliche</a> Belastungen (z.&nbsp;B. aus <a href="D%C3%BCnger" title="Dünger">Düngung</a> oder der Verwendung von <a href="Pflanzenschutzmittel" title="Pflanzenschutzmittel">Spritzmitteln</a>) sowie <a href="Flussbegradigung" title="Flussbegradigung">Begradigungen</a>, Verbauungen oder Unterbrechungen durch <a href="Wehr_(Wasserbau)" title="Wehr (Wasserbau)">Wehre</a> genannt.<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Aber auch <a href="Arzneimittel" title="Arzneimittel">Arzneimittelwirkstoffe</a> und -<a href="Metabolit" title="Metabolit">metaboliten</a> können ein Risiko für <a href="Aquatisch" title="Aquatisch">aquatische</a> <a href="Lebewesen" title="Lebewesen">Lebewesen</a> sein.<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Auch Rückstände von <a href="Kosmetik" title="Kosmetik">Kosmetikprodukten</a> gelangen über <a href="Kl%C3%A4ranlage" title="Kläranlage">Kläranlagen</a> in die Gewässer.<sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Um die Situation in Fließgewässern zu verbessern, fordert der <a href="WWF_%C3%96sterreich" title="WWF Österreich">WWF Österreich</a> eine Verhinderung von <a href="Umweltsch%C3%A4dliche_Subventionen" title="Umweltschädliche Subventionen">gewässer- und artenschädigender Subventionen</a> in Zusammenhang mit Ökostrom-, land- und forstwirtschaftlichen Förderungen etc.<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Temporäre_Kenngrößen"><span id="Tempor.C3.A4re_Kenngr.C3.B6.C3.9Fen"></span>Temporäre Kenngrößen</h2></div>
<p>Die Kenngrößen <a href="Einzugsgebiet" title="Einzugsgebiet">Einzugsgebiet</a> und Länge stehen weitgehend fest; bei den Größen Breite, Tiefe, <a href="Abfluss" title="Abfluss">Abfluss</a> und <a href="Flie%C3%9Fgeschwindigkeit" class="mw-redirect" title="Fließgeschwindigkeit">Fließgeschwindigkeit</a> können relativ konstante Mittelwerte angegeben werden. Daneben gibt es noch einige weitere Parameter von Fließgewässern, die deutlichen Schwankungen unterliegen. Ihre Beobachtung gehört ebenfalls zu den Aufgaben von <a href="Hydrologie" title="Hydrologie">Hydrologie</a> und <a href="Limnologie" title="Limnologie">Limnologie</a>.
</p><p><b>Biologische Qualität</b>: Die biologische Qualität von Fließgewässern wird anhand des <a href="Saprobiensystem" title="Saprobiensystem">Saprobiensystems</a> in <a href="Gew%C3%A4sserg%C3%BCteklasse" class="mw-redirect" title="Gewässergüteklasse">Gewässergüteklassen</a> eingeteilt. Eine aktuell weitgehend akzeptierte ökologische Klassifikation bietet das <a href="River_Continuum_Concept" title="River Continuum Concept">River Continuum Concept</a>.
</p><p><b>Wasserstand</b>: In Abhängigkeit vom Wasserangebot (z.&nbsp;B. <a href="Niederschlag" title="Niederschlag">Niederschlag</a>) kann der <a href="Pegel_(Wasserstandsmessung)" class="mw-redirect" title="Pegel (Wasserstandsmessung)">Wasserpegel</a> erheblich schwanken, es kann zu <a href="Hochwasser" title="Hochwasser">Hochwasserereignissen</a> oder <a href="Niedrigwasser" title="Niedrigwasser">Niedrigwasserständen</a> kommen. Aus <a href="Wasserstand" title="Wasserstand">Wasserstands</a>-Aufzeichnungen kann ein mittlerer Wasserstand bestimmt werden.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Geschiebetransport">Geschiebetransport</h2></div>
<p>Je nach <a href="Flie%C3%9Fgeschwindigkeit" class="mw-redirect" title="Fließgeschwindigkeit">Fließgeschwindigkeit</a> haben Fließgewässer die Fähigkeit, <a href="Geschiebe" title="Geschiebe">Geschiebe</a> mitzutransportieren:<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<ul><li>Fließgeschwindigkeit bis 0,3 m/s: Bewegung von Grobsand bis 1,7 mm Durchmesser</li>
<li>Fließgeschwindigkeit bis 0,7 m/s: Bewegung von Grobkies bis 9,2 mm Durchmesser</li>
<li>Fließgeschwindigkeit bis 1,7 m/s: Bewegung von Geröll bis 1,5 kg Gewicht</li>
<li>Fließgeschwindigkeit bis 2,0 m/s: Bewegung von Blöcken bis 20 cm Durchmesser</li>
<li>Fließgeschwindigkeit ab 3,0 m/s (etwa 10 km/h): Bewegung auch größerer Objekte</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Grenzfälle"><span id="Grenzf.C3.A4lle"></span>Grenzfälle</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Trockenfallende_Fließgewässer"><span id="Trockenfallende_Flie.C3.9Fgew.C3.A4sser"></span>Trockenfallende Fließgewässer</h3></div>
<p>Kleine, aber auch größere Gewässer können entweder ganzjährig Wasser führen oder vorübergehend trockenfallen, sogar Flüsse (beispielsweise im <a href="Karst" title="Karst">Karst</a>). Speziell bei <a href="Karstgrundwasserleiter" title="Karstgrundwasserleiter">Karstgewässersystemen</a> werden Bereiche, in denen der oberirdische Abfluss regelmäßig versiegt, <i>Bachschwinde</i> oder <i><a href="Ponor" title="Ponor">Ponor</a></i> genannt.
</p><p>Trockenfallende <i>(temporäre)</i> Fließgewässer können <i>periodisch</i> wasserführend sein (z.&nbsp;B. regelmäßig im Hochsommer austrocknen) oder <i>episodisch</i>, d.&nbsp;h. nur kurzzeitig überhaupt Wasser führen (z.&nbsp;B. nach starken Niederschlägen wie etwa <a href="Wadi" title="Wadi">Wadis</a> oder zur <a href="Schneeschmelze" title="Schneeschmelze">Schneeschmelze</a>).
</p><p>Natürlicherweise periodisch trockenfallende Bäche weisen eine eigenständige <a href="Bioz%C3%B6nose" title="Biozönose">Lebensgemeinschaft</a> mit spezialisierten Arten auf.<sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Übergang_zu_stehenden_Gewässern"><span id=".C3.9Cbergang_zu_stehenden_Gew.C3.A4ssern"></span>Übergang zu stehenden Gewässern</h3></div>
<p>Die Abgrenzung zwischen Fließgewässern und <a href="Stillgew%C3%A4sser" title="Stillgewässer">stehenden Gewässern</a> (oder <i>Standgewässern</i>) ist normalerweise trivial und unmittelbar einsichtig. Zahlreiche <a href="See" title="See">Seen</a> – sogenannte Flussseen – und andere Standgewässer werden aber von Fließgewässern durchflossen. Zusätzlich hat der Mensch sehr viele Fließgewässer, darunter fast alle größeren Flüsse Mitteleuropas, durch Dämme zur Wasserkraftgewinnung, zur Verbesserung der Schiffbarkeit oder zum Hochwasserschutz aufgestaut und die Fließgewässer so in eine Kette von <a href="Haltung_(Wasserbau)" title="Haltung (Wasserbau)">Stauhaltungen</a> umgewandelt oder sogar regelrechte <a href="Stausee" title="Stausee">Stauseen</a> eingefügt. Dadurch ist es in vielen Fällen nicht einfach zu sagen, ob ein bestimmtes Gewässer als ein aufgestauter Fließgewässer-Abschnitt oder ein durchflossenes Standgewässer zu charakterisieren ist.
</p><p>Zur Abgrenzung wird die <a href="Wassererneuerungszeit" title="Wassererneuerungszeit">Verweilzeit</a> des Wassers im Standgewässer herangezogen, also die Zeit, bei der Zu- und Abfluss theoretisch das gesamte Wasservolumen des Sees einmal ausgetauscht haben. Bei Verweilzeiten bis zu drei Tagen handelt es sich um ein Fließgewässer. Verweilzeiten über dreißig Tage charakterisieren einen See. Der Wertebereich dazwischen bildet einen Übergangsbereich und ist nicht eindeutig zuzuordnen. Solche Gewässer weisen einige Eigenschaften von Standgewässern, andere von Fließgewässern auf. Auch ihre <a href="Bioz%C3%B6nose" title="Biozönose">Biozönose</a> besitzt Übergangscharakter.<sup id="cite_ref-14" class="reference"><a href="#cite_note-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Gletscher">Gletscher</h3></div>
<p>Wesentlicher Teil eines <a href="Gletscher" title="Gletscher">Gletschers</a> ist Wasser in gefrorener Form, also <a href="Eis" title="Eis">Eis</a>. Dieses fließt, wenn auch sehr langsam, wenn ein Gefälle vorliegt. Gletscher können am Grund oder auch obenauf von fließendem oder stehendem Wasser durchzogen sein.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Murgang,_Schlammstrom"><span id="Murgang.2C_Schlammstrom"></span>Murgang, Schlammstrom</h3></div>
<p>Eine <a href="Murgang" title="Murgang">Mure</a> ist ein Strom aus fließfähiger, halbfester Masse aus Schlamm, Geröll sowie mit Wasser als flüssigmachende Komponente, das sich rasch absetzt und/oder kleinen aufgeschlämmten, dispergierten Partikeln, die sich erst nach längerem Absetzen verfestigen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Siehe_auch">Siehe auch</h2></div>
<ul><li><a href="Str%C3%B6mungsretter" title="Strömungsretter">Strömungsretter</a> (Fließwasserretter, ein für die Wildwasserrettung ausgebildeter Rettungsschwimmer)</li>
<li><a href="%C3%9Cbereinkommen_zum_Schutz_und_zur_Nutzung_grenz%C3%BCberschreitender_Wasserl%C3%A4ufe_und_internationaler_Seen" title="Übereinkommen zum Schutz und zur Nutzung grenzüberschreitender Wasserläufe und internationaler Seen">Übereinkommen zum Schutz und zur Nutzung grenzüberschreitender Wasserläufe und internationaler Seen</a></li>
<li><a href="Potamologie" title="Potamologie">Potamologie</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li>Heinz Patt (Hrsg.): <cite style="font-style:italic">Fließgewässer- und Auenentwicklung&nbsp;: Grundlagen und Erfahrungen</cite>. 3., überarbeitete Auflage. Springer, Berlin 2022, ISBN 978-3-662-64434-8.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Flie%C3%9Fgew%C3%A4sser&amp;rft.btitle=Flie%C3%9Fgew%C3%A4sser-+und+Auenentwicklung+%3A+Grundlagen+und+Erfahrungen&amp;rft.date=2022&amp;rft.edition=3.%2C+%C3%BCberarbeitete&amp;rft.genre=book&amp;rft.isbn=9783662644348&amp;rft.place=Berlin&amp;rft.pub=Springer" style="display:none">&nbsp;</span></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><span class="noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Wiktionary"></span></span></span><b><a href="https://de.wiktionary.org/wiki/Flie%C3%9Fgew%C3%A4sser" class="extiw external" title="wikt:Fließgewässer">Wiktionary: Fließgewässer</a></b>&nbsp;– Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen</div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><span class="noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Wiktionary"></span></span></span><b><a href="https://de.wiktionary.org/wiki/Wasserlauf" class="extiw external" title="wikt:Wasserlauf">Wiktionary: Wasserlauf</a></b>&nbsp;– Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen</div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.fliessgewaesserbewertung.de/">fliessgewaesserbewertung.de</a> Informations- und Diskussionsportal zur Bewertung von Fließgewässern anhand des <a href="Makrozoobenthos" title="Makrozoobenthos">Makrozoobenthos</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://wasserblick.net/">WasserBLIcK</a> Bund-Länder-Informations- und Kommunikationsplattform</li>
<li><a href="Bundesamt_f%C3%BCr_Umwelt" title="Bundesamt für Umwelt">Bundesamt für Umwelt</a> (CH): <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.bafu.admin.ch/bafu/de/home/themen/wasser/fachinformationen/zustand-der-gewaesser/zustand-der-fliessgewaesser.html"><i>Zustand der Fliessgewässer</i></a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://henry.baw.de/discover?scope=%2F&amp;query=Fließgewässer&amp;submit=&amp;rpp=10">Literatur zu Fließgewässern</a> im <a href="Hydraulic_Engineering_Repository" title="Hydraulic Engineering Repository">Hydraulic Engineering Repository</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://portal.dnb.de/opac.htm?method=simpleSearch&amp;query=4017551-0">Literatur von und über Fließgewässer</a> im Katalog der <a href="Deutsche_Nationalbibliothek" title="Deutsche Nationalbibliothek">Deutschen Nationalbibliothek</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-Schönborn-1"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Schönborn_1-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Schönborn_1-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text">Wilfried Schönborn, Ute Risse-Buhl: <i>Lehrbuch der Limnologie.</i> 2. Auflage. Schweizerbarth Verlag, Stuttgart 2013, ISBN 978-3-510-65275-4.</span>
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<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text">Wolfgang Laur: <i>Historisches Ortsnamenlexikon von Schleswig-Holstein.</i> 2. Auflage. Wachholtz-Verlag, Neumünster 1992, ISBN 3-529-02726-X. <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.geschichte-s-h.de/au/">Online (Gesellschaft für schleswig-holsteinische Geschichte)</a></span>
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<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text">Tanja Pottgiesser, Mario Sommerhäuser (2008): <i>Beschreibung und Bewertung der deutschen Fließgewässertypen – Steckbriefe und Anhang.</i> <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.wasserblick.net/servlet/is/18727/?lang=de">online</a></span>
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<li id="cite_note-bmnt.gv.at_Wasser_Umweltziele-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-bmnt.gv.at_Wasser_Umweltziele_6-0">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20180405024257/https://www.bmnt.gv.at/wasser/wasser-oesterreich/plan_gewaesser_ngp/umsetzung_wasserrahmenrichtlinie/umweltziele.html"><i>Umweltziele – der gute Zustand für unsere Gewässer, bmnt.gv.at.</i></a> Archiviert vom <style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r250917974">
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</style><span class="dewiki-iconexternal"><a class="external text" href="https://redirecter.toolforge.org/?url=https%3A%2F%2Fwww.bmnt.gv.at%2Fwasser%2Fwasser-oesterreich%2Fplan_gewaesser_ngp%2Fumsetzung_wasserrahmenrichtlinie%2Fumweltziele.html">Original</a></span> (nicht mehr online verfügbar) am <span style="white-space:nowrap;">5.&nbsp;April 2018</span><span>;</span><span class="Abrufdatum"> abgerufen am 4.&nbsp;April 2018</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AFlie%C3%9Fgew%C3%A4sser&amp;rft.title=Umweltziele+%E2%80%93+der+gute+Zustand+f%C3%BCr+unsere+Gew%C3%A4sser%2C+bmnt.gv.at&amp;rft.description=Umweltziele+%E2%80%93+der+gute+Zustand+f%C3%BCr+unsere+Gew%C3%A4sser%2C+bmnt.gv.at&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fweb.archive.org%2Fweb%2F20180405024257%2Fhttps%3A%2F%2Fwww.bmnt.gv.at%2Fwasser%2Fwasser-oesterreich%2Fplan_gewaesser_ngp%2Fumsetzung_wasserrahmenrichtlinie%2Fumweltziele.html&amp;rft.source=https://www.bmnt.gv.at/wasser/wasser-oesterreich/plan_gewaesser_ngp/umsetzung_wasserrahmenrichtlinie/umweltziele.html">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-umweltbundesamt.de_Sibylle_Wilke-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-umweltbundesamt.de_Sibylle_Wilke_7-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Sibylle Wilke: <cite style="font-style:italic">Ökologischer Zustand der Fließgewässer</cite>. In: <cite style="font-style:italic">Umweltbundesamt</cite>. 18.&nbsp;Oktober 2013 (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.umweltbundesamt.de/daten/wasser/fliessgewaesser/oekologischer-zustand-der-fliessgewaesser#textpart-2">umweltbundesamt.de</a> [abgerufen am 4.&nbsp;April 2018]).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Flie%C3%9Fgew%C3%A4sser&amp;rft.atitle=%C3%96kologischer+Zustand+der+Flie%C3%9Fgew%C3%A4sser&amp;rft.au=Sibylle+Wilke&amp;rft.btitle=Umweltbundesamt&amp;rft.date=2013-10-18&amp;rft.genre=book" style="display:none">&nbsp;</span></span>
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<li id="cite_note-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-8">↑</a></span> <span class="reference-text"><cite style="font-style:italic">Ökologischer Zustand: Zu wenig Leben in deutschen Flüssen und Bächen</cite>. In: <cite style="font-style:italic">Spiegel Online</cite>. 2.&nbsp;April 2018 (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/bundesregierung-zu-wenig-leben-in-deutschen-fluessen-und-baechen-a-1200865.html">spiegel.de</a> [abgerufen am 4.&nbsp;April 2018]).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Flie%C3%9Fgew%C3%A4sser&amp;rft.atitle=%C3%96kologischer+Zustand%3A+Zu+wenig+Leben+in+deutschen+Fl%C3%BCssen+und+B%C3%A4chen&amp;rft.btitle=Spiegel+Online&amp;rft.date=2018-04-02&amp;rft.genre=book" style="display:none">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-9">↑</a></span> <span class="reference-text">Manfred Clara, Christina Hartmann, Karin Deutsch: <cite style="font-style:italic">Arzneimittelwirkstoffe und Hormone in Fließgewässern</cite>. GZÜV Sondermessprogramm 2017/2018. (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.bmnt.gv.at/dam/jcr:6bab30a8-49b3-4d46-8658-696ffbf4f5a1/GZ%C3%9CV_SP_Arzneimittel_Fliessgew%C3%A4sser_Bericht_gsb.pdf">bmnt.gv.at</a> [PDF; abgerufen am 2.&nbsp;November 2019]).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Flie%C3%9Fgew%C3%A4sser&amp;rft.au=Manfred+Clara%2C+Christina+Hartmann%2C+Karin+Deutsch&amp;rft.btitle=Arzneimittelwirkstoffe+und+Hormone+in+Flie%C3%9Fgew%C3%A4ssern&amp;rft.genre=book" style="display:none">&nbsp;</span></span>
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</ol>
<div class="hintergrundfarbe1 rahmenfarbe1 navigation-not-searchable normdaten-typ-s" style="border-style: solid; border-width: 1px; clear: left; margin-bottom:1em; margin-top:1em; padding: 0.25em; overflow: hidden; word-break: break-word; word-wrap: break-word;" id="normdaten">
<div style="display: table-cell; vertical-align: middle; width: 100%;">
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Normdaten&nbsp;(Sachbegriff): <a href="Gemeinsame_Normdatei" title="Gemeinsame Normdatei">GND</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://d-nb.info/gnd/4017551-0">4017551-0</a></span> | <a href="Library_of_Congress_Control_Number" title="Library of Congress Control Number">LCCN</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://id.loc.gov/authorities/sh85114250">sh85114250</a></span> | <a href="Web_NDL_Authorities" title="Web NDL Authorities">NDL</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://id.ndl.go.jp/auth/ndlsh/00565098">00565098</a></span> </div>
</div></div></div><!--htdig_noindex--><div><div class="zim-footer">
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